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Gutes neues Lesejahr!

Der Vollständigkeit halber ergänze ich neue Ausgaben des Ratgebers für digitale Nomaden, erschienen im September 2020 als Taschenbuch und als E-Book und beides erhältlich bei amazon.de. Seit Anfang Dezember gibt es das Buch Gestrandet – Tagebuch aus der Bucht. Mein Abc des mobilen Arbeitens auch als Hardcover. Erschienen ist es bei epubli und ist damit problemlos über den deutschen Buchhandel überall lieferbar. Seit Ende Dezember gibt es auch eine englische Übersetzung des Ratgebers. Die englische Ausgabe hat den Titel Stranded. Diary from the Bay: My ABC of Remote Working und ist als E-Book erschienen. Insgesamt gibt es also jetzt vier Ausgaben: Taschenbuch und Hardcover, deutsches E-Book und englisches E-Book. Die beiden E-Book-Ausgaben sind für Kindle-Unlimited-Nutzende kostenlos. Noch ein kleiner Tipp für kostenloses Lesen: Bei Lovelybooks läuft die Bewerbungsphase für eine Leserunde zur deutschen Ausgabe von Gestrandet – Tagebuch aus der Bucht. Mein Abc des mobilen Arbeitens. Für die Leserunde werden Taschenbuchausgaben verlost. Wer mitmachen möchte, folge bitte diesem Link zur Leserunde bei Lovelybooks. So viel zu den nackten Lese-Tatsachen. Jetzt komme ich zum wirklich Wichtigen: Über das positive Echo zu meinem Büchlein habe ich mich sehr gefreut. ich bedanke mich bei allen, die mich beim Entstehungsprozess unterstützt haben und die das fertige Buch es so wunderbar rezensiert haben. Ich hätte selbst nie gedacht, dass so viel Gutes entstehen würde aus einem Buch, das in einer Krise entstanden ist und in vielerlei Hinsicht Gutes bewirkt hat. Danke.

Wo ist unser Buch?

"Was ist das denn?", grummelt Snoopy. "Was hast du dir denn dabei gedacht?" Elas Stimme klingt ungeduldig. "Wie schade", flüstert Wolke traurig. Die Bootsoma fühlt sich nicht ganz wohl in ihrer Haut. Die drei haben nämlich völlig recht: Um sie sollte es hier im Blog gehen, ihnen wollte die Bootsoma Geschichten erzählen. Eine Geschichte hat sie jetzt erzählt, in einem Buch sogar. Nur leider findet sich darin kein abenteuerliches Seemannsgarn für Nixen, Bordhunde und Wolkenschäfchen, wie die drei hätten erwartten können. Stattdessen hat die Bootsoma einen Ratgeber für digitale Nomaden geschrieben. Was sollen denn das für Leute sein? Ela, Snoopy und Wolke sehen sich erstaunt an und verziehen sich dann zur Beratung aufs Vordeck. Dort sehen sie, wie sich jemand gemütlich in der Sonne rekelt. Jemand, den sie an Bord vorher noch nicht gesehen haben: der Weihnachtsbär! Aller Ärger über die Bootsoma ist vergessen. Der Weihnachtsbär hat sie nicht im Stich gelassen und ist genau an dem Tag zu ihnen gekommen, an dem die Landratten in Deutschland den ersten Advent feiern und damit die Vorweihnachtszeit einläuten. "Heute wird doch ein schöner Tag", beschließt Wolke und die anderen beiden stimmen ihm zu. Als der Weihnachtsbär auf die Idee kommt, dass die drei ein Foto von ihm mit dem Buch der Bootsoma machen könnten, schlucken sie und gucken verlegen zur Seite. Aber nun mischt sich die Bootsoma ein und versucht, die Stimmungswogen zu glätten. "Hört mir mal gut zu", sagt sie. "Ihr habt völlig recht, ihr seid es, die ein Buch verdient hättet. Das andere Buch kam irgendwie dazwischen, weil ein Virus alle Menschen völlig durcheinandergebracht hat." Sie guckt vorsichtig auf die drei Freunde und ist erleichtert. Wolke, Snoopy und Ela gucken schon wieder ziemlich freundlich. Also spricht sie weiter: "Ihr habt eine viel schönere Geschichte verdient. Ich möchte sie aber noch so weit ausarbeiten, dass ihr euch wirklich darüber freut. Eigentlich sollte das eine Überraschung für euch werden. Au weia, jetzt habe ich euch das Geheimnis verraten. Und wisst ihr was? Jetzt ist mir etwas komisch zumute. Denn ich weiß, dass ich mir jetzt noch viel mehr Mühe beim Schreiben geben muss, damit das Buch euch auch wirklich gefallen wird." Ela, Snoopy und Wolke sind verblüfft. Ein Buch für sie ist bereits in Arbeit, damit hatten sie nicht gerechnet. Sie beratschlagen, was für eine Geschichte die Bootsoma ihnen als Buch vorlegen will, und versuchen, mehr aus der Bootsoma herauszulocken. Aber deren Lippen sind jetzt versiegelt und sie nickt nur zum Weihnachtsbär hinüber. "Ja", sagt der Weihnachtsbär ganz feierlich. "Vertragt euch bitte wieder. Ich freue mich über jedes Buch und wünsche euch eine wunderschöne Advents- und Weihnachtszeit!"

Wenn die Postfrau keinmal klingelt

Erst beim Schreiben des Ratgebers für digitale Nomaden habe ich gemerkt, wie viel Raum das Thema Briefpost immer noch einnimmt. Als ich mit dem Schreiben fertig war, wurde vieles sogar schlimmer. Mein Nomadendasein führte mich nämlich aufs deutsche Festland und in die deutschen Berge. Mit anderen Worten: in die Welt der sieben Zwerge und damit (fast) ohne Internet. Der Empfang auf dem Meer ist besser! Und mit Chaos bei der Postzustellung, das mich glauben ließ, ich sei unfreiwillig in die Sendung „Verstehen Sie Spaß“ geraten. Das Chaos lag nicht an der Deutschen Post, das möchte ich betonen. Es lag auch nicht an meinem Digitalisierungsdienst für Briefsendungen. Nein, das alte Lied: Obwohl es an vielen Stellen selbstverständlich möglich ist, separate Adressen für Rechnung und Lieferung anzugeben, funktioniert das nicht überall. Kommen außerdem überforderte Callcenter-Menschen hinzu, wird es tragikomisch. Oh, sie sind nett und bemüht, die Serviceleute. Dumm nur, wenn man mit einem Anliegen kommt, das nicht ihrem Schema entspricht. Genug gejammert. Es gibt auch kleine Lichtblicke im digitalen Entwicklungsland Deutschland, z. B. diesen neuen Service der Post für alle, die eine E-Mail-Adresse bei GMX und WEB.DE haben: die Briefankündigung per E-Mail. Sie verrät natürlich nicht den Inhalt der Briefe, aber immerhin wird man über den Eingang von Briefen informiert.

Mein Ratgeber für digitale Nomaden

Ü50 und digitale Nomadin, warum denn nicht? Die Bootsoma berichtet aus ihrem mobilen Arbeitsleben und verrät, welche Tools und Techniken ihr das Arbeiten an Bord ermöglichen. Und wie sich die Work-Life-Balance auf einem schaukelnden Segelboot ausbalancieren lässt. Gestrandet – Tagebuch aus der Bucht Mein Abc des mobilen Arbeitens Der Ratgeber für digitale Nomaden von Ines Balcik ist erschienen im September 2020 im Selfpublishing bei KDP. Das schöne Cover hat Constanze Kramer von coverputique.de gestaltet, sie hat auch das Manuskript gesetzt. Das Homeoffice verlassen und ins mobile Unterwegs-Büro umzuziehen, ist keine leichte Entscheidung – aber eine gute. Mit ein bisschen Mut und Unternehmungslust wird die sesshafte Lektorin und Autorin zur reisenden Freiberuflerin. Die Bucht im östlichen Mittelmeer, in der sie mit Mann und Boot in Pandemiezeiten strandet, ist ganz bestimmt einer der angenehmsten Orte, an dem sich Social Distancing und Reisebeschränkungen aushalten lassen. Von den Geräten und Tools, die eine digitale Nomadin in guten wie in schlechten Zeiten braucht, um selbstbestimmt und ortsunabhängig arbeiten zu können, berichtet der praxisorientierte Ratgeber. Er gibt keine endgültigen Antworten, denn die kennt auch die Verfasserin nicht. Deshalb ergänzen nicht nur Checklisten das unterhaltsame Arbeitstagebuch aus der Bucht, sondern auch viele Fragezeichen. Die Bootsoma ist selbst neugierig, wie das weitergeht! Zum Abschluss hier Link zu amazon, dort kann der Ratgeber für digitale Nomaden bestellt werden. Wer ein Rezensionsexemplar haben möchte, wende sich bitte vertrauensvoll über das Kontaktformular auf der Seite an die Bootsoma oder per Mail an post [at] diebootsoma.de.

Gestrandet – Tagebuch aus der Bucht

Der Ratgeber für digitale Nomaden ist erschienen! Aber zunächst das Wichtigste: Bitte hier entlang zur passwortgeschützten Bildergalerie zum Buch: Gestrandet So oft wurde ich gefragt: Wie ist das eigentlich, wenn man auf einem Boot lebt und arbeitet? Und das auch noch in diesen Zeiten der Krise? Hier ist meine Antwort in Buchform (erhältlich als Taschenbuch und als E-Book). Ich erzähle von meinem Auszug aus dem Homeoffice ins mobile Büro und davon, wie es ist, unterwegs zu arbeiten. Normalerweise arbeite ich als Lektorin hinter den Kulissen, mit meinem Abc des mobilen Arbeitens (so der Untertitel des Buchs) wage ich mich an die schreibende Front. Wir wird man zur digitalen Ü50-Nomadin an Bord eines Segelboots und zur Bootsoma und wie strandet frau in Corona-Zeiten in einer Bucht im östlichen Mittelmeer? Ich höre nicht auf zu staunen und habe selbst mehr Fragen als Antworten. Aber ich teile in dem Buch gerne meine Erfahrungen mit Geräten und Tools, die man als digitale Nomadin braucht, um überall auf der Welt ortsunabhängig arbeiten zu können. Das Leben an Bord ist weit und eng zugleich, spannend und voller Routine, bunt und abwechslungsreich also wie das Leben überall. Und wie immer gilt: Mit einer Prise Humor geht alles leichter. Reinschnuppern ins Buch? Bitte hier entlang: Gestrandet – Tagebuch aus der Bucht: Mein Abc des mobilen Arbeitens (Ratgeber für digitale Nomaden 1)

Mehr vom Leuchtturm

Ela hat es nicht immer leicht mit ihren beiden Freunden Snoopy und Wolke. Deshalb hat sie heute darauf bestanden, ohne die beiden aufs Bild zu kommen. Überhaupt ist der heutige Blogbeitrag ihre Idee. Erinnert ihr euch an Josefine, die Maus auf dem Leuchtturm? (Wenn ihr nicht wisst, wovon ich spreche, macht das gar nichts. Folgt einfach dem Link: Die Maus auf dem Leuchtturm) Ela möchte noch mehr Geschichten vom gutmütigen Kapitän Ephraim Smoky hören und von seinem Papagei Admiral, der sich ebenso gerne mit Maus Josefine streitet, wie er sich wieder mit ihr verträgt. Ärgern und wieder vertragen, so ähnlich ist das auch bei Ela und ihren Freunden. Und bei euch? Hier geht's zum Viedeo über die Maus auf dem Leuchtturm: Seemaus Josefine Viel Spaß!

Verknotet

„So nicht!“, rufen Ela, Snoopy und Wolke im Chor, als sie das Bild für diesen Eintrag sehen. Schließlich haben sie oft gehört, wie die Bootsoma dem Bootsopa Vorträge darüber hält, dass er endlich richtige Seemannsknoten lernen soll. Der Knoten auf dem Bild, das wissen die drei Freunde längst findet keine Gnade vor den Augen der Bootsoma. Ohne Knoten geht es nicht auf einem Boot, das ist klar. Ebenso klar ist, dass es Knoten nicht nur auf Booten gibt. „Knoten auf Booten“, trällern die drei jetzt. Das reimt sich so schön. Für die Bootsoma ist der Reim nur Wasser auf die Vortragsmühlen. „Knoten auf Booten“, fängt sie an und sieht den Bootsopa ziemlich streng an. „Knoten auf Segelbooten müssen sehr gut halten, aber sie müssen sich auch leicht lösen lassen, wenn das nötig ist. Und das ist“, ihre Tonlage steigt, „bei einem einfachen Hausmannsknoten nun einmal nicht der Fall.“ Der Bootsopa ist nicht beeindruckt, zu oft hat er Ähnliches schon gehört. Er greift zu einem bewährten Mittel: Er lobt. „Keiner knüpft Knoten so gut wie du“, strahlt er die Bootsoma an. Die räuspert sich. Sie weiß nämlich, dass ihre Knotenkünste begrenzt sind. Aber sie weiß auch, wie lieb der Bootsopa sie und die drei Bootsmitbewohner hat. Deshalb sagt sie klugerweise gar nicht, sondern lächelt nur leise vor sich hin. Sie kennt ja ihre Pappenheimer. Und die kennen sie. Die Bootsoma wäre aber nicht die Bootsoma, wenn sie nicht noch einen Tipp geben würde. „Lest und guckt doch mal beim Peter“, sagt sie. „Da erfahrt ihr alles, was ihr über Knoten an Bord wissen wollen sollt.“

Segelboot mit Nudelholz

Auch wir an Bord brauchen etwas zu essen. Ihr würdet euch wundern, wenn ihr sehen würdet, wie viel drei kleine Freunde verdrücken können. Nudeln mögen alle an Bord. Aber selten bringt einer an Bord genug Energie auf, um lange in der engen Küche zu hantieren. Wenn ihr wüsstet, wie schweißtreibend schon die kleinste Bewegung in den Sommermonaten ist! Trotzdem gibt es mehrere Nudelhölzer an Bord. Nicht von der Art, mit der der Frosch hantiert. Das ist ein Nudelholz, wie man es in Deutschland kennt. Ela, Snoopy und Wolke haben eine andere Art von Nudelholz an Bord: Oklava. So heißt der lange, schmale Holzstab zum Teigmachen in der Türkei. Die Frauen dort machen mithilfe der Oklava so leckere Esssachen wie Gözleme, das sind superdünne und superleckere Teigfladen mit Kräutern und Käse. Das ist die Sorte, die unsere drei am liebsten mögen, es gibt auch viele andere. Auf dem Bild haben sich Ela, Wolke und Snoopy ins Beiboot verzogen, um zwei Oklava genau in Augenschein zu nehmen. Im Beiboot sind sie vor dem Wind geschützt, der heute den ganzen Tag bläst, es ist sicher auf dem Vordeck verzurrt. Sie beratschlagen in ihrer gemütlichen Ecke, wozu die Bootsoma Nudelhölzer braucht. „Seit wann macht die Bootsoma Nudeln?“, wundert sich Wolke. „Du Schäfchen,“ fängt Snoopy an. Schnell fällt ihm Ela ins Wort: „Hey, wir sind doch gerade so schön genudelt,“ sie zeigt auf ihren satten Bauch, „jetzt streitet nicht.“ Die Bootsoma spitzt die Ohren. Was sind das für Töne, ihre drei Bordgenossen wollen sich aus freien Stücken vertragen? „Schon gut,“ grummelt Snoopy. Und Wolke fällt wieder ein, wozu die Nudelhölzer an Bord gut sind: Sie dienen wahlweise als Gardinenstange über dem Niedergang, als Sperre für Luken, die nicht offenbleiben wollen und manchmal sogar als eine Art Angelstock für den Bootsopa. Ja, an Bord gibt es viele Verwendungsmöglichkeiten für Oklava!

Katze an Bord

„Warum haben wir keine Katze an Bord?“, fragt Ela sehnsüchtig. „Katze!? Davon will ich nichts hören!“ Snoopy ist es natürlich, der so heftig reagiert. Hund und Katze, das geht nicht gut. Schon gar nicht auf einem Segelboot, da ist er sich ziemlich sicher. Wolke sagt: „Die Katze hat fast so ein schönes Fell wie ich.“ Er will noch hinzufügen, dass sie bestimmt Schäfchen gezählt hat, aber als er einen wütenden Blick von Snoopy erhascht, ist er lieber still. Die Bootsama aber lächelt leise vor sich hin. Sie schmunzelt, weil sie es paradox findet, dass die Katze so wenig Elan zeigt. Und sie weiß, dass der Bootsopa gar nichts von Katzen hält. Die verlieren nur Haare, meint er nämlich. Und Haare, die gibt es schon genug an Bord, das hat er schon oft gesagt und dabei immer die Bootsoma und Ela ein bisschen schief angesehen. Die Bootsoma jedenfalls versteht Elas Wunsch gut. Aber sie weiß, dass der Platz an Bord begrenzt ist. Und mit ihren drei plüschigen Begleitern hat sie schließlich schon genug Aufregungen! Aber jetzt kehrt Ruhe ein. Das Beispiel der Katze steckt an. Schon bald recken und strecken sich auch Ela, Wolke und Snoopy wohlig in der Sonne auf ihren Lieblingsplätzen an Bord.

Die Maus auf dem Leuchtturm

Die Bootsoma möchte Ela, Wolke und Snoopy aus einem Buch vorlesen, das sie als Kind sehr geliebt hat, es heißt „Leuchtturm Josefine“. Aber die Bootsoma ist manchmal vergesslich, wie ihr wisst, und heute ist wieder so ein Tag. „Ich weiß ganz genau, dass ich das Buch neulich in dem Regal gesehen habe. Wo ist es nur, ein Buch kann doch nicht einfach verschwinden?“, murmelt sie vor sich hin. Wolke stupst Snoopy an und der nickt Ela zu. Die drei versuchen, sich ihr Grinsen nicht anmerken zu lassen. Dass die Bootsoma etwas sucht und nicht findet, ist nicht neu für sie. Aber diesmal gibt die Bootsoma nicht auf. „Was ist denn so toll an dem Leuchtturm?“, fragt Snoopy schließlich, als sie fast alle Regale gründlich durchgesehen hat. „Da geht es um ein Mausemädchen, das auf einem Leuchtturm lebt, die Geschichte gefällt euch bestimmt“, antwortet die Bootsoma etwas zerstreut, denn sie überlegt immer noch, wo das Buch hingeraten sein könnte. „Mausemädchen“, verdreht Ela die Augen, „sind wir ein Zoo oder was?“ Jetzt guckt die Bootsoma sie plötzlich ganz konzentriert an und sagt: „Du wirst schon sehen, nein, hören!“ Jetzt sind die drei doch richtig neugierig geworden. Was ist das nur für eine seltsame Geschichte? Wolke fragt schüchtern: „Kannst du nicht mal im Internet nachgucken?“ Und genau das macht die Bootsoma schließlich nach der langen Suche. Und wundert sich: Ihr Buch findet sie nicht, aber sie erfährt, dass es sogar Schallplatten mit den Leutchtturm-Josefine-Geschichten gab und dass nette Menschen sie ins Netz geladen haben. Gleich kuscheln sich alle vier zusammen auf die Polster und spitzen die Ohren, denn schon geht die Hörgeschichte los. Folgt dem Link: Leuchtturm Josefine

Guten Wind machen

„Fair winds“, summt Snoopy schon seit dem Morgen vor sich hin. „ ... and following seas“, murmelt Wolke manchmal ganz leise. Ela verdreht nur noch die Augen, weil sie den Spruch bis zum Nachmittag schon zu oft gehört hat. Seit wann sprechen die Freunde überhaupt Englisch? Sie haben den Seemannsgruß von den englischen Bootsnachbarn in der letzten Marina aufgeschnappt. „Fair winds and following seas“, das klingt schön, gibt auch Ela zu. Gute Winde und eine Fahrt mit den Wellen, das wünschen sich Seglerinnen und auch Snoopy, Ela und Wolke wissen angenehme Segelwinde und -wellen zu schätzen. „Was wünscht man noch mal auf Deutsch?“, fragt Snoopy. „Mast- und Schotbruch natürlich“, ruft Wolke. „Und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!“, ergänzt Ela. Eine Handbreit Wasser unter dem Kiel, das verstehen sie gut. Erst neulich wieder war die Bootsoma ganz aufgeregt, weil das Boot in einer sandigen Bucht mit dem Kiel kurz den Boden berührt hatte. Aber Mast- und Schotbruch? Das heißt doch, dass ganz viel kaputt geht, wie kann das gut sein? Die Bootsoma erklärt ihnen: „Das ist so ähnlich wie mit dem Wunsch Hals- und Beinbruch. Man will gerade nicht, dass jemand zu Schaden kommt, wünscht aber aus Aberglauben das Gegenteil.“ So ganz leuchtet das Ela, Snoopy und Wolke nicht ein. Sie versuchen eine Weile, immer das Gegenteil dessen zu sagen, was sie eigentlich meinen. Aber als sie schließlich streiten, weil Snoopy Wolke sein Glas mit Limo wegnimmt (schließlich hat Wolke gesagt: „Nimm mein Glas!“, verteidigt sich Snoopy), spricht die Bootsoma ein Machtwort. „Schluss jetzt, wir sprechen wieder normal und ohne Aberglauben. Wir werden von jetzt an einfach Spaß beim Segeln wünschen, dann ist alles klar.“ Das ist das Stichwort für den Bootsopa: „Genau, auf Türkisch sagt man: İyi seyirler. Das reicht völlig, um Seglern eine gute Reise zu wünschen.“ Als die Bootsoma ihn erwartungsvoll ansieht, fügt er schnell noch hinzu: „Seglerinnen natürlich auch.“ Jetzt kehrt endlich wieder Ruhe an Bord ein.

Schwimmen! 

Ela, Snoopy und Wolke freuen sich. Es ist Sommer und sie können endlich schwimmen, so lange und so oft sie wollen. Ela schwimmt am liebsten im Meer. Wenn die Wellen hoch sind und schäumend am Ufer brechen, freut sie sich ganz besonders. Snoopy und Wolke sind vorsichtiger. Sie planschen lieber im sicheren Pool als im großen, weiten Meer. Bei einer Sache sind sie sich einig: Gemeinsam chillen macht am meisten Spaß!

Kontakt:

Ines Balcik

Am Römerkastell 7

61197 Florstadt

+49 (0) 15678 614909

post@diebootsoma.de

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