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Schildkröten

„Ich will nicht mehr warten“, sagt Wolke. „Nicht so ungeduldig,“ sagt Snoopy. „Nicht jeder kann so schnell rennen wie du“, sagt Ela. „Schildkröten brauchen etwas länger.“ „Dafür dürfen sie sogar ins Krankenhaus und ich soll draußen bleiben.“ Snoopy ist empört. „Ich verstehe nicht, weshalb eine Schildkröte ein Blindenhund ist, aber ich freue mich, dass sie rein darf,“ erklärt Wolke. „Überhaupt: Jede Schildkröte darf so langsam laufen, wie sie will.“ Ela ruft dazwischen: „Und so schnell sie kann!“ „Ja. Ich ärgere mich über die Bootsoma. Seit Monaten erzählt sie, dass sie ein Buch für uns schreibt. Wo bleibt es denn?“, fragt Wolke. „Noch in diesem Monat ist es so weit, sagt sie.“ Snoopy lacht. „Wir werden es sehen,“ sagt Ela. „Hoffentlich!“, rufen alle drei zusammen. Jetzt schaltet sich die Bootsoma ein. „Das Wichtigste wisst ihr doch genau. Um wen geht es im Buch?“ „Um Schildkröten!“ „Schildkröten gibt es in Deutschland öfter, als ich gedacht habe,“ sagt die Bootsoma. Man muss nur gut auf die Schildkröten achten – in jeder Hinsicht. Das Schildkrötenbuch kommt bald. Versprochen. Freut euch mit uns auf Tom und die Schildkrötenschmuggler.

Navigatorin im 19. Jahrhundert

Seebären sind unserer Vorstellung nach männlich, egal ob es sich um historische Seefahrer handelt wie Christoph Kolumbus, James Cook und viele andere oder um einen der zahlreichen fiktionalen Seehelden – vom homerischen Odysseus bis Captain Jack Sparrow aus Fluch der Karibik ist die Bandbreite riesig. Weibliche Figuren in die Welt der Seefahrt kommen höchstens am Rand vor: als begleitende Kapitänsfrauen in der realen Seefahrt und als schmückendes Beiwerk in Romanen. Aber es gibt sie, die Frauen, die sich über gesellschaftliche Konventionen ihrer Zeit hinweggesetzt haben. Ihre Spuren sind nicht leicht zu finden. Ich gebe zu, dass auch mir nicht klar war, ob es sich überhaupt lohnt, nach Seefahrerinnen Ausschau zu halten. Meine Meinung hat sich geändert, nachdem ich vor einiger Zeit The Adventurous Seafaring Women of the Age of Sail, in Their Own Words. Answering the call of the sea von Kyle Hoekstra gelesen habe. Auch wenn es darin in erster Linie um Frauen als Begleiterinnen auf Seereisen geht, wurde mir dadurch erst bewusst, wie schwierig es damals für Frauen war, in die Männderdomäne Seefahrt einzudringen. Umso bemerkenswerter ist die Geschichte von Mary Ann Brown Patten, einer Amerikanerin, die von 1837 bis 1861 lebte. Während ihres kurzen Lebens wurde sie Navigatorin und übernahm für 56 Tage als erste Frau überhaupt das Kommando eines Frachtsegelschiffs. Zu der Zeit war sie gerade 19 Jahre alt und außerdem schwanger. Die Aufgabe, der sie sich an Bord stellte, ergab sich aus den Umständen: Auch Mary Patten war die Frau eines Kapitäns, den sie vertrat, als er an Bord so schwer erkrankte, dass er diese Funktion nicht mehr selbst ausüben konnte. Mary Patten konnte das Kommando nur deshalb übernehmen, weil sie sich zuvor mit dem Laben auf See und den Anforderungen auf einem Segelschiff vertraut gemacht hatte. Ihre Vorliebe für Mathematik hatte dazu beigetragen, dass sie das Navigieren lernte, auch mit Meteorologie kannte sie sich aus. Eine bemerkenswerte Seefahrerin, über deren Leben im Jahr 2001 ein Roman erschien.

Alte Briefe, neue Zustellung

Das Thema Digitalisierung der Briefpost bleibt spannend. Nach der Briefankündigung der Deutschen Post via web.de und gmx (>> Blogbeitrag Wenn die Postfrau keinmal klingelt) geht der Service nun einen erfreulichen Schritt weiter. Seit ein paar Tagen können Kopien der Briefe einiger Absender digital an Postfächer der beiden genannten Dienste zugestellt werden, kostenfrei wohlgemerkt (>> mehr dazu u. a. bei web.de). Natürlich habe ich die Gelegenheit gleich beim Schopf ergriffen und mich für diesen neuen digitalen Dienst regi striert. Ich bin neugierig, wann auf diesem Weg der erste digitale Brief in meinem E-Mail-Postfach landet. Es tut sich etwas in Sachen Digitalisierung, das begrüße ich sehr. Mein eigenes Buch ist damit schon überholt, und das ist gut so. Von Anfang an war es als persönliche Momentaufnahme konzipiert. Erfreuliches in Sachen Digitalisierung passiert auch in anderen Bereichen. Ein positives Beispiel ist für mich die Provinzial Rheinland, mit der ich inzwischen wunderbar unkompliziert digital kommunizieren kann. Leider gibt es auch noch die abschreckenden Beispiele, Unternehmen nämlich, die der digitalen Kommunikation noch hoffnungslos hinterherhinken. So brauchte kürzlich eine Bank sage und schreibe zwölf ganze Tage, um per E-Mail auf eine simple Frage zu antworten. Dass nach einer Woche ein Zwischenbescheid bei mir einging, wirkt im Jahr 2021 unfreiwillig komisch.

Mit spitzem Stift

„Sie hätte uns gleich fragen sollen“, sagt Ela. Snoopy und Wolke nicken. Die drei haben sich in ihrer Schreib- und Leseecke versammelt und halten Kriegsrat. Sie warten nämlich immer noch auf das Buch, das die Bootsoma ihnen versprochen hat. „Wir hätten ihr gleich sagen können, dass wir ihr beim Schreiben helfen müssen“, erklärt Snoopy. „Hätte, hätte, Fahrradkette“, brummt Wolke. „Hoffentlich hat sie gelernt aus der Kritik an ihrem Bucht-Büchlein.“ „Wir werden sehen“, sagt Ela. „Noch ist es nicht zu spät“, meint Snoopy. „Hoffentlich“, murmelt Wolke und bewegt den Kopf zweifelnd hin und her. Die drei wären gerne beim Testleseteam der Bootsoma dabei, aber sie hat abgelehnt. Sie schreibt das neue Buch für die drei und will sie mit der fertigen Geschichte überraschen. Deshalb haben sich Nixe Ela, Bordhund Snoopy und Schäfchen Wolke selbst ein Buch zum Testlesen ausgesucht. Sie sind fertig mit dem Lesen und besprechen ihre Eindrücke. „Ausgerechnet eine Katze als Ermittlerin“, beschwert sich Snoopy. „Ein Hund ist doch auch dabei“, sagt Wolke. „Aber es passt alles nicht zusammen“, sinniert Ela. „Das Ermittlerteam ist nett und es gibt ein paar lustige Szenen, aber insgesamt ist die Handlung zu verworren.“ „Ich weiß genau, was die Bootsoma zu dem Buch sagen würde, wenn sie es gelesen hätte“, sagt Snoopy. „Sie als Kommaspezialistin hätte gesagt: Da hat jemand die Kommas mit dem Salzstreuer verteilt. Das macht das Lesen schwierig.“ „Einfach ist es nicht, ein gutes Buch zuschreiben“, gibt Wolke zu. „Wir fangen einfach damit an, ein eigenes Buch zu schreiben.“ „Ja, das machen wir,“ stimmt Ela zu. „Wir lassen uns aber Zeit“, verlangt Snoopy. Auch damit sind alle drei einverstanden. Denn sie haben eine Werbeanzeige gesehen, in der behauptet wird, dass man in nur zwei Tagen einen Bestseller schreiben kann. Dass damit etwas nicht stimmen kann, darüber sind sich die drei ausnahmsweise einmal einig. Lesen geht schnell, das wissen sie. Schreiben dauert etwas länger.

Der Wa(h)lspruch

„Habt ihr das gesehen?“, fragt Snoopy. „Was denn?“, will Ela wissen. „Ich verrate es dir“, sagt Wolke. „Die Bootsoma ist verrückt geworden.“ „Das ist doch nichts Neues“, lacht Ela. „Ist es doch“, behauptet Wolke und Snoopy nickt heftig. Sie zeigen auf das Blatt Papier, das auf dem Schreibplatz der Bootsoma liegt. Auf dem Papier ist ein Bild. Und auf dem Bild ein Spruch. „Wind und Wellen – Glück des Seins“, liest Ela vor. „Glück des Seins klingt komisch“, sagt sie nach kurzem Nachdenken. „Aber es stimmt doch. Oder klingt für euch das Flüstern des Windes und das Rauschen der Wellen nicht nach Glück?“ „Wenn du das so sagst, hört sich der Spruch viel schöner an“, meint Wolke. „Ja“, sagt Snoopy. „Wir können das viel besser als die Bootoma! Wir nehmen uns jetzt ein neues Blatt Papier und überlegen uns einen eigenen Spruch.“ „Einen Wa(h)lspruch aber bitte“, sagt Ela. „Wir sind ja auf dem Meer!“ „Und gleich kommt der philosoFisch vorbei“, freut sich Wolke. „Zusammen mit dem TintenFisch natürlich“, ergänzt Snoopy. Dann stecken sie die Köpfe zusammen und machen sich ans Werk. Sie wollen die Bootsoma überraschen mit einem Spruch, der viel schöner ist als ihrer.

Gutes neues Lesejahr!

Der Vollständigkeit halber ergänze ich neue Ausgaben des Ratgebers für digitale Nomaden, erschienen im September 2020 als Taschenbuch und als E-Book und beides erhältlich bei amazon.de. Seit Anfang Dezember gibt es das Buch Gestrandet – Tagebuch aus der Bucht. Mein Abc des mobilen Arbeitens auch als Hardcover. Erschienen ist es bei epubli und ist damit problemlos über den deutschen Buchhandel überall lieferbar. Seit Ende Dezember gibt es auch eine englische Übersetzung des Ratgebers. Die englische Ausgabe hat den Titel Stranded. Diary from the Bay: My ABC of Remote Working und ist als E-Book erschienen. Insgesamt gibt es also jetzt vier Ausgaben: Taschenbuch und Hardcover, deutsches E-Book und englisches E-Book. Die beiden E-Book-Ausgaben sind für Kindle-Unlimited-Nutzende kostenlos. Noch ein kleiner Tipp für kostenloses Lesen: Bei Lovelybooks läuft die Bewerbungsphase für eine Leserunde zur deutschen Ausgabe von Gestrandet – Tagebuch aus der Bucht. Mein Abc des mobilen Arbeitens. Für die Leserunde werden Taschenbuchausgaben verlost. Wer mitmachen möchte, folge bitte diesem Link zur Leserunde bei Lovelybooks. So viel zu den nackten Lese-Tatsachen. Jetzt komme ich zum wirklich Wichtigen: Über das positive Echo zu meinem Büchlein habe ich mich sehr gefreut. ich bedanke mich bei allen, die mich beim Entstehungsprozess unterstützt haben und die das fertige Buch es so wunderbar rezensiert haben. Ich hätte selbst nie gedacht, dass so viel Gutes entstehen würde aus einem Buch, das in einer Krise entstanden ist und in vielerlei Hinsicht Gutes bewirkt hat. Danke.

Wo ist unser Buch?

"Was ist das denn?", grummelt Snoopy. "Was hast du dir denn dabei gedacht?" Elas Stimme klingt ungeduldig. "Wie schade", flüstert Wolke traurig. Die Bootsoma fühlt sich nicht ganz wohl in ihrer Haut. Die drei haben nämlich völlig recht: Um sie sollte es hier im Blog gehen, ihnen wollte die Bootsoma Geschichten erzählen. Eine Geschichte hat sie jetzt erzählt, in einem Buch sogar. Nur leider findet sich darin kein abenteuerliches Seemannsgarn für Nixen, Bordhunde und Wolkenschäfchen, wie die drei hätten erwartten können. Stattdessen hat die Bootsoma einen Ratgeber für digitale Nomaden geschrieben. Was sollen denn das für Leute sein? Ela, Snoopy und Wolke sehen sich erstaunt an und verziehen sich dann zur Beratung aufs Vordeck. Dort sehen sie, wie sich jemand gemütlich in der Sonne rekelt. Jemand, den sie an Bord vorher noch nicht gesehen haben: der Weihnachtsbär! Aller Ärger über die Bootsoma ist vergessen. Der Weihnachtsbär hat sie nicht im Stich gelassen und ist genau an dem Tag zu ihnen gekommen, an dem die Landratten in Deutschland den ersten Advent feiern und damit die Vorweihnachtszeit einläuten. "Heute wird doch ein schöner Tag", beschließt Wolke und die anderen beiden stimmen ihm zu. Als der Weihnachtsbär auf die Idee kommt, dass die drei ein Foto von ihm mit dem Buch der Bootsoma machen könnten, schlucken sie und gucken verlegen zur Seite. Aber nun mischt sich die Bootsoma ein und versucht, die Stimmungswogen zu glätten. "Hört mir mal gut zu", sagt sie. "Ihr habt völlig recht, ihr seid es, die ein Buch verdient hättet. Das andere Buch kam irgendwie dazwischen, weil ein Virus alle Menschen völlig durcheinandergebracht hat." Sie guckt vorsichtig auf die drei Freunde und ist erleichtert. Wolke, Snoopy und Ela gucken schon wieder ziemlich freundlich. Also spricht sie weiter: "Ihr habt eine viel schönere Geschichte verdient. Ich möchte sie aber noch so weit ausarbeiten, dass ihr euch wirklich darüber freut. Eigentlich sollte das eine Überraschung für euch werden. Au weia, jetzt habe ich euch das Geheimnis verraten. Und wisst ihr was? Jetzt ist mir etwas komisch zumute. Denn ich weiß, dass ich mir jetzt noch viel mehr Mühe beim Schreiben geben muss, damit das Buch euch auch wirklich gefallen wird." Ela, Snoopy und Wolke sind verblüfft. Ein Buch für sie ist bereits in Arbeit, damit hatten sie nicht gerechnet. Sie beratschlagen, was für eine Geschichte die Bootsoma ihnen als Buch vorlegen will, und versuchen, mehr aus der Bootsoma herauszulocken. Aber deren Lippen sind jetzt versiegelt und sie nickt nur zum Weihnachtsbär hinüber. "Ja", sagt der Weihnachtsbär ganz feierlich. "Vertragt euch bitte wieder. Ich freue mich über jedes Buch und wünsche euch eine wunderschöne Advents- und Weihnachtszeit!"

Wenn die Postfrau keinmal klingelt

Erst beim Schreiben des Ratgebers für digitale Nomaden habe ich gemerkt, wie viel Raum das Thema Briefpost immer noch einnimmt. Als ich mit dem Schreiben fertig war, wurde vieles sogar schlimmer. Mein Nomadendasein führte mich nämlich aufs deutsche Festland und in die deutschen Berge. Mit anderen Worten: in die Welt der sieben Zwerge und damit (fast) ohne Internet. Der Empfang auf dem Meer ist besser! Und mit Chaos bei der Postzustellung, das mich glauben ließ, ich sei unfreiwillig in die Sendung „Verstehen Sie Spaß“ geraten. Das Chaos lag nicht an der Deutschen Post, das möchte ich betonen. Es lag auch nicht an meinem Digitalisierungsdienst für Briefsendungen. Nein, das alte Lied: Obwohl es an vielen Stellen selbstverständlich möglich ist, separate Adressen für Rechnung und Lieferung anzugeben, funktioniert das nicht überall. Kommen außerdem überforderte Callcenter-Menschen hinzu, wird es tragikomisch. Oh, sie sind nett und bemüht, die Serviceleute. Dumm nur, wenn man mit einem Anliegen kommt, das nicht ihrem Schema entspricht. Genug gejammert. Es gibt auch kleine Lichtblicke im digitalen Entwicklungsland Deutschland, z. B. diesen neuen Service der Post für alle, die eine E-Mail-Adresse bei GMX und WEB.DE haben: die Briefankündigung per E-Mail. Sie verrät natürlich nicht den Inhalt der Briefe, aber immerhin wird man über den Eingang von Briefen informiert.

Mein Ratgeber für digitale Nomaden

Ü50 und digitale Nomadin, warum denn nicht? Die Bootsoma berichtet aus ihrem mobilen Arbeitsleben und verrät, welche Tools und Techniken ihr das Arbeiten an Bord ermöglichen. Und wie sich die Work-Life-Balance auf einem schaukelnden Segelboot ausbalancieren lässt. Gestrandet – Tagebuch aus der Bucht Mein Abc des mobilen Arbeitens Der Ratgeber für digitale Nomaden von Ines Balcik ist erschienen im September 2020 im Selfpublishing bei KDP. Das schöne Cover hat Constanze Kramer von coverputique.de gestaltet, sie hat auch das Manuskript gesetzt. Das Homeoffice verlassen und ins mobile Unterwegs-Büro umzuziehen, ist keine leichte Entscheidung – aber eine gute. Mit ein bisschen Mut und Unternehmungslust wird die sesshafte Lektorin und Autorin zur reisenden Freiberuflerin. Die Bucht im östlichen Mittelmeer, in der sie mit Mann und Boot in Pandemiezeiten strandet, ist ganz bestimmt einer der angenehmsten Orte, an dem sich Social Distancing und Reisebeschränkungen aushalten lassen. Von den Geräten und Tools, die eine digitale Nomadin in guten wie in schlechten Zeiten braucht, um selbstbestimmt und ortsunabhängig arbeiten zu können, berichtet der praxisorientierte Ratgeber. Er gibt keine endgültigen Antworten, denn die kennt auch die Verfasserin nicht. Deshalb ergänzen nicht nur Checklisten das unterhaltsame Arbeitstagebuch aus der Bucht, sondern auch viele Fragezeichen. Die Bootsoma ist selbst neugierig, wie das weitergeht! Zum Abschluss hier Link zu amazon, dort kann der Ratgeber für digitale Nomaden bestellt werden. Wer ein Rezensionsexemplar haben möchte, wende sich bitte vertrauensvoll über das Kontaktformular auf der Seite an die Bootsoma oder per Mail an post [at] diebootsoma.de.

Gestrandet – Tagebuch aus der Bucht

Der Ratgeber für digitale Nomaden ist erschienen! Aber zunächst das Wichtigste: Bitte hier entlang zur passwortgeschützten Bildergalerie zum Buch: Gestrandet So oft wurde ich gefragt: Wie ist das eigentlich, wenn man auf einem Boot lebt und arbeitet? Und das auch noch in diesen Zeiten der Krise? Hier ist meine Antwort in Buchform (erhältlich als Taschenbuch und als E-Book). Ich erzähle von meinem Auszug aus dem Homeoffice ins mobile Büro und davon, wie es ist, unterwegs zu arbeiten. Normalerweise arbeite ich als Lektorin hinter den Kulissen, mit meinem Abc des mobilen Arbeitens (so der Untertitel des Buchs) wage ich mich an die schreibende Front. Wir wird man zur digitalen Ü50-Nomadin an Bord eines Segelboots und zur Bootsoma und wie strandet frau in Corona-Zeiten in einer Bucht im östlichen Mittelmeer? Ich höre nicht auf zu staunen und habe selbst mehr Fragen als Antworten. Aber ich teile in dem Buch gerne meine Erfahrungen mit Geräten und Tools, die man als digitale Nomadin braucht, um überall auf der Welt ortsunabhängig arbeiten zu können. Das Leben an Bord ist weit und eng zugleich, spannend und voller Routine, bunt und abwechslungsreich also wie das Leben überall. Und wie immer gilt: Mit einer Prise Humor geht alles leichter. Reinschnuppern ins Buch? Bitte hier entlang: Gestrandet – Tagebuch aus der Bucht: Mein Abc des mobilen Arbeitens (Ratgeber für digitale Nomaden 1)

Mehr vom Leuchtturm

Ela hat es nicht immer leicht mit ihren beiden Freunden Snoopy und Wolke. Deshalb hat sie heute darauf bestanden, ohne die beiden aufs Bild zu kommen. Überhaupt ist der heutige Blogbeitrag ihre Idee. Erinnert ihr euch an Josefine, die Maus auf dem Leuchtturm? (Wenn ihr nicht wisst, wovon ich spreche, macht das gar nichts. Folgt einfach dem Link: Die Maus auf dem Leuchtturm) Ela möchte noch mehr Geschichten vom gutmütigen Kapitän Ephraim Smoky hören und von seinem Papagei Admiral, der sich ebenso gerne mit Maus Josefine streitet, wie er sich wieder mit ihr verträgt. Ärgern und wieder vertragen, so ähnlich ist das auch bei Ela und ihren Freunden. Und bei euch? Hier geht's zum Viedeo über die Maus auf dem Leuchtturm: Seemaus Josefine Viel Spaß!

Verknotet

„So nicht!“, rufen Ela, Snoopy und Wolke im Chor, als sie das Bild für diesen Eintrag sehen. Schließlich haben sie oft gehört, wie die Bootsoma dem Bootsopa Vorträge darüber hält, dass er endlich richtige Seemannsknoten lernen soll. Der Knoten auf dem Bild, das wissen die drei Freunde längst findet keine Gnade vor den Augen der Bootsoma. Ohne Knoten geht es nicht auf einem Boot, das ist klar. Ebenso klar ist, dass es Knoten nicht nur auf Booten gibt. „Knoten auf Booten“, trällern die drei jetzt. Das reimt sich so schön. Für die Bootsoma ist der Reim nur Wasser auf die Vortragsmühlen. „Knoten auf Booten“, fängt sie an und sieht den Bootsopa ziemlich streng an. „Knoten auf Segelbooten müssen sehr gut halten, aber sie müssen sich auch leicht lösen lassen, wenn das nötig ist. Und das ist“, ihre Tonlage steigt, „bei einem einfachen Hausmannsknoten nun einmal nicht der Fall.“ Der Bootsopa ist nicht beeindruckt, zu oft hat er Ähnliches schon gehört. Er greift zu einem bewährten Mittel: Er lobt. „Keiner knüpft Knoten so gut wie du“, strahlt er die Bootsoma an. Die räuspert sich. Sie weiß nämlich, dass ihre Knotenkünste begrenzt sind. Aber sie weiß auch, wie lieb der Bootsopa sie und die drei Bootsmitbewohner hat. Deshalb sagt sie klugerweise gar nicht, sondern lächelt nur leise vor sich hin. Sie kennt ja ihre Pappenheimer. Und die kennen sie. Die Bootsoma wäre aber nicht die Bootsoma, wenn sie nicht noch einen Tipp geben würde. „Lest und guckt doch mal beim Peter“, sagt sie. „Da erfahrt ihr alles, was ihr über Knoten an Bord wissen wollen sollt.“

Kontakt:

Ines Balcik

Am Römerkastell 7

61197 Florstadt

+49 (0) 15678 614909

post@diebootsoma.de

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