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  • AutorenbildDie Bootsoma

Wie Tom die Katze rettet

Aktualisiert: 31. März 2023

#52in23 Woche 13 der Schreibchallenge im Jahr 2023.

In der Theorie kommt mein neues Abenteuerbuch über Tom, Aygül und die Schildkröten gut voran. Die Praxis ist und bleibt holprig. Die Grundelemente schwirren in meinem Kopf herum, alle Teile müssen „nur noch“ zusammengefügt werden. Genau dafür gibt es unendlich viele Schreibrezepte. Rezepte sind nicht meine Stärke aber das Katzenretten hat was (worum es dabei geht, erfahrt ihr bei Christine Kämmer).


Toms Katzen sind Schildkröten, passt prima, alle mögen sie. Tom, wer ist das überhaupt? Hier erfahrt ihr über ihn, was nicht in die Bücher passt.


13. Sein Name ist Tom

Tom ist ein12-jähriger Junge mit türkischem Vater und deutscher Mutter. Er lebt mit seinen Eltern in Deutschland, gemeinsam wollen sie die Sommerferien in der Türkei auf dem Segelboot eines mit den Eltern befreundeten Ehepaares verbringen. Dazu hat Tom überhaupt keine Lust – wenigstens war das so im ersten Band vor dem Abenteuer mit den Schmugglern.

Jetzt ist die Ausgangslage ganz anders: Tom ist inzwischen 13 und mit der gleichaltrigen Aygül befreundet, deren Eltern ein großes Gulet-Schiff besitzen, das fast so cool wie ein Piratenschiff ist. Tom kann es kaum erwarten, seine nächsten Ferien an Bord zu verbringen.

Warum Tom keinen türkischen Namen hat, habt ihr schon im ersten Band erfahren. Zur Erinnerung: Tom leitet sich ab von Tonton – ein Kosename, der Tom sehr peinlich ist. Toms richtiger Name ist Kerim.

Tom spielt gerne Gameboy, aber Internet ist noch Zukunftsmusik für ihn, wir sind in den 1990er-Jahren. Tom mag die Songs von Rafet El Roman, besonders „Macera dolu Amerika“ (das bedeutet in etwa: Amerika ist voller Abenteuer).


Tom wäre gerne woanders, er wäre gerne jemand anders. Aber einen entscheidenden Schritt ist er zu Beginn des zweiten Buchs schon weiter gekommen: Abenteuer gibt es auch für ihn, den deutsch-türkischen Tonton-Tom-Kerim. Abenteuer tun gut.

Mit Toms Türkisch ist das so eine Sache. Sagen wir so: Seit er das Schildkrötenabenteuer zusammen mit Aygül und ihrem 25-jährigen Onkel Tayfun gemeistert hat, findet er Türkisch nicht mehr lästig, sondern ziemlich nützlich. Zur Freude seines Vaters versteht er jetzt dessen Muttersprache sehr gut und scheut sich nicht mehr, selbst Türkisch zu sprechen, auch wenn sein Türkisch nicht perfekt ist.

Seit dem letzten Jahr ist er ein ganzes Stück gewachsen und er hat neuerdings immer Hunger. Am liebsten mag er alle Arten von Börek, gefüllte Teigtaschen.

Natürlich hat er sein Herz für Schildkröten entdeckt. Erinnert ihr euch, was auf dem Zettel stand, den Aygül ihm am Ende des ersten Buchs zugesteckt hat? Er hat inzwischen ein paar Briefe von Aygül erhalten und ihr auch welche geschrieben. Aber falls ihr noch nie einen Brieffreund oder eine brieffreundin hattet, wisst ihr es vielleicht nicht: Eine Unterhaltung per Brief ist ... mühsam. Chats gab es natürlich noch nicht.

Ein-, zweimal haben Tom und Aygül auch telefoniert, aber das war komisch. Ihr Gespräch bestand hauptsächlich aus: „Hallo? Hallo! Ich kann dich nicht hören. Hörst du mich?“ Auf diese Weise lassen sich keine Pläne zur Rettung von Schildkröten machen!

Tom ist also gespannt. Er hat sich viele Gedanken gemacht über die verletzten Schildkröten, aber er weiß nicht genau, was Aygül vorhat und was sie gemeinsam erreichen können. Ehrlich gesagt bin ich selbst gespannt.

Sicherheitshalber wird Tom wieder sein Notizbuch und einen Stift dabei haben. Das hat schon einmal sehr geholfen!




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